KiM Dezember 2016
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Editorial Mai 2020

Christoph Seitz, Chefredakteur
Christoph Seitz Redaktionsleitung (Foto: Silke Seitz)

Liebe Leserinnen und Leser,

 

schön, dass es in der Coronakrise immer wieder auch etwas zu lachen gibt. Während wir Deutschen über Wochen vor allem Toilettenpaper gehamstert haben, gab es bei unseren französischen Nachbarn Versorgungsengpässe insbesondere bei Rotwein und Kondomen. Aber das meiste ist in diesen Wochen leider gar nicht zum Lachen: die vielen Toten in der ganzen Welt beispielsweise. Oder die erschöpften und psychisch überforderten Helferinnen und Helfer in all den vielen Krankenhäusern und Heimen. Oder die realen Existenzängste vieler. Oder die starke Zunahme häuslicher Gewalt. Und natürlich auch die zugespitzte Situation für die ohnehin schon vor dem Ausbruch der Pandemie Notleidenden bei uns und in aller Welt. Ja, und unsere Demokratie steht derzeit genauso auf dem Prüfstand, wie der Zusammenhalt in Europa insgesamt. Was aber kann ermutigen, wenn wir so massiv an unsere Grenzen stoßen wie derzeit? Was könnte Hoffnung geben in einer Krise, deren Ende und Nachwirkungen noch niemand verlässlich abschätzen kann? So haben wir Ende März/Anfang April hineingefragt in die an KiM beteiligten Gemeinden und Einrichtungen. Und viele, sehr viele haben geantwortet. Sehr persönlich. Manchmal nachdenklich. Manchmal auch ganz zuversichtlich. Am Ende haben wir für diese Mai-KiM zwölf Seiten mehr gebraucht als sonst um alles unterzubringen. Klar: Es kann sein, dass sich die Gesamtlage dann, wenn diese KiM erscheint, verändert hat, so dass mancher Impuls dann auch anders geschrieben worden wäre. Aber wie auch immer sich die Dinge weiterentwickelt haben werden: Wir hoffen, dass Sie in diesem reichen Schatz an Mut-Mach-Impulsen etwas finden, das Ihnen gerade jetzt einfach guttut und sie ein wenig stärkt in dieser herausfordernden Zeit!

 

Im Namen der Redaktion grüßt Sie ganz herzlich

  

Ihr

Christoph Seitz