Fair-Schenken an Weihnachten: der neue Stadtführer

„FairKaufen – FairSpeisen – FairKleiden“ hilft dabei!

„Jedes Jahr wieder reißt der Weihnachtsrummel die meisten von uns mit sich. Es ist ja auch schön: Die vielen Leckereien, Glitzerschmuck und Weihnachtslieder – aus dem Vollen schöpfen. Dennoch wollen immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher auch bewusst und verantwortungsvoll genießen. Kein Problem, schenken Sie einfach etwas Nützliches, fair Gehandeltes. So tun Sie den Beschenkten und auch den Erzeugern etwas Gutes. Viele Produkte aus fairem Handel eignen sich hervorragend als Geschenk. Es gibt köstliche Schokoladen, Kaffees und Tees aus Entwicklungsländern, Blumen und Obst, Nüsse, Trockenfrüchte, Kosmetik, Textilien aus Baumwolle, Kunsthandwerk, Papierwaren, Spiele, Musikins - trumente … Alle fair gehandelten Produkte helfen Kleinbauern und Arbeitskräften in Plantagen und Fabriken in fernen, sozial unterentwickelten Ländern, ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft nachhaltig zu sichern. Neben der Zahlung von gerechten Löhnen und sozialer Absicherung sind Produkte aus fairem Handel häufig auch biologisch erzeugt. Kein Wunder, denn Bio und Fair sind ein Duo, das optimal zusammenpasst.“ (Zitat Ökolandbau.de). Über den Preis, den wir für unsere Güter zu bezahlen bereit sind, entscheiden wir somit über die Verteilung von Reichtum und Armut. Der Marburger Stadtplan „FairKaufen – FairSpeisen – FairKleiden“ wurde erarbeitet von der „Steuerungsgruppe Fairer Handel" der Stadt Marburg. Hier können Sie sich orientieren, um die Bezugsquellen für fair gehandelte Produkte zu finden. Außerdem bekommen Sie einen Einblick in die verschiedenen Siegel und Näheres über die Kriterien des fairen Handels. Der Stadtplan ist an folgenden Verteilstationen erhältlich: Stadt Marburg, Weltladen, Contigo, Tourismus GmbH, Kirchen und bei allen Geschäften, die fair gehandelte Waren im Angebot haben. Roswitha Slemeyer

Editorial August / September 2019

Christoph Seitz, Chefredakteur
Christoph Seitz Redaktionsleitung (Foto: Silke Seitz)

Liebe Leserinnen und Leser,

 

gar keine Musik mag? Ich nicht. Klar sind die Geschmäcker verschieden, was Musikstil und -richtung anbelangt. Ich staune immer wieder darüber, was andere lieben, was aber in meinen Ohren nur Krach ist oder unerträglich schmalziges Gedudel. Wenn ich recht sehe, differenzieren sich die musikalischen Vorlieben seit Anfang des letzten Jahrhunderts stetig mehr aus. Mit immer höherem Tempo. Einen richtigen Mainstream gibt es in der Musikwelt doch längst nicht mehr. Auch nicht in der Kirchenmusik. Das allerdings ist eine große Herausforderung für die in der Kirchenmusik Verantwortlichen. Was wird sich durchsetzen in den kommenden Jahrzehnten? Werden wir auch noch in 50 Jahren in unseren gottesdienstlichen Veranstaltungen Lieder aus den heutigen Gesangbüchern singen? Wird die Orgel das wichtigste Instrument bleiben? Welche Rolle werden zukünftig Gospelchöre, Worship- Gottesdienste und Bläsergruppen spielen? Werden im Jahr 2069 noch Oratorien aufgeführt und andere kirchenmusikalische Großprojekte? Oder gibt es vielleicht ganz andere, ganz neue Formen der Kirchenmusik? Oder womöglich auch eine bewusste Rückbesinnung auf Bewährtes? Auf jeden Fall ist derzeit vieles in Bewegung. Und deswegen freuen wir uns sehr, dass der Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Uwe Maibaum, bereit war, seine aktuelle Sicht der Dinge für unsere KiM-Leserschaft zu beschreiben. Auch anderes ist für die Gemeinden der evangelischen Landeskirche von Kurhessen- Waldeck ganz akut im Wandel: Die Kirchenvorstände werden am 22. September neu gewählt. Wer da in Marburg zur Wahl steht, können Sie in der Sondereinlage dieser KiM nachlesen und darüber staunen, wie viele Menschen in unserer Stadt bereit sind, sich für wichtige Leitungsaufgaben ehrenamtlich und unentgeltlich zu engagieren.

 

Viel Freude beim Stöbern und Lesen in unserer neusten KiM wünscht Ihnen im Namen des Redaktionsteams

  

Ihr

Christoph Seitz