Hinter Glas

Bischof Martin Hein besucht die Stiftung Marburger Medien

Kann das gehen? Da stellen Menschen mehr als 15 Millionen Verteilprodukte im Jahr her: Karten, CDs, Hefte und kleine Geschenke. Sie stellen das Kirchengemeinden und Einzelpersonen zur Verfügung, verteilen es in Krankenhäusern, Hotels, Kindergärten und eigentlich überall – und es kostet nichts. Und trotzdem finden 35 Menschen darin eine feste Anstellung, arbeiten in einem beeindruckenden Haus - und das Ganze trägt sich allein aus Spenden.

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Heute ist ein guter Tag

Kreissynode und Gesamt-verbandsvertretung traten zusammen

 


Die Behauptung, dass es ein guter Tag sei, zog sich in ständiger Wiederholung durch den Bericht des kommissarischen Dekans des neuen Kirchenkreises Marburg, Burkhard zur Nieden. Diesen Kirchenkreis gibt es zwar bereits seit dem 1. Januar, aber so richtig konnte er seine Arbeit erst mit der Kreissynode am 24. Februar in Niederweimar aufnehmen. Denn an diesem Abend wurde gewählt.

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Die „Marburgerin“ und die Micha-Initiative

Die „Marburgerin“ ist eine superleckere, fair gehandelte Schokolade mit der Marburger Skyline. Sie steht dafür, dass der Faire Handel in Marburg zu Hause ist. Noch ganz neu in Marburg ist die Micha-Initiative, sozusagen ein Neubürger – dafür aber schon ganz schön aktiv bei der Förderung des Verkaufs der „Marburgerin“ und anderer fairer Schokoladen.

Und wofür genau steht das Micha in der Micha-Initiative?

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„Let's Make Money“ – Wer regiert das Geld?

Ein Abend über die Opfer und die Täter der Finanzkrise

 

 

„Der Westen, der mit 12,8 Prozent der Weltbevölkerung eine Minderheit ist, herrscht über den Planeten seit über fünfhundert Jahren. Ende des 15. Jahrhunderts, als die Erde rund geworden ist, nach der vierten Reise von Kolumbus, findet der Genozid in Lateinamerika statt. Dann gab es 350 Jahre Sklavenhandel, dann 150 Jahre lang die Kolonialmassaker und die Territorialbesetzung. Heute gibt es die Tyrannei des globalisierten Finanzkapitals..

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Amnons Kartoffelsuppe und Hähnschnitzel „Tel Aviv“

Jüdische und Israelische Küche in der fbs

 

Vor sechs Jahren hatten Amnon Orbach und Dr. Klaus Dorn die Idee zu diesem Kochkurs. Sie sind leidenschaftliche Hobbyköche, seit vielen Jahren befreundet und arbeiten ehrenamtlich in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Marburg. Orbach, pensionierter Ingenieur, in Jerusalem geboren, ist der Gemeindevorsteher der Jüdischen Gemeinde in Marburg und Dorn, Hochschuldozent am Kath. Theologischen Seminar in Marburg, ist der Katholische Vorstand der Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit...

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Wie viel Demokratie braucht Religion – Wie viel Religion braucht Demokratie?

Oekumene-Gespräch in Marburg

 

Seit 1987 laden der Magistrat und der Fachbereich Evangelische Theologie zusammen mit der Evangelischen und Katholischen Kirche in zweijährigem Rhythmus zum Marburger Ökumene-Gespräch ein, um den Dialog zwischen den Konfessionen zu fördern. Auch für das 13. Ökumene-Gespräch am 28. Januar war es wieder gelungen, namhafte Referenten zu gewinnen, die in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Alten Universität auf die hochaktuelle Frage eingingen: „Wie viel Demokratie braucht Religion – Wie viel Religion braucht Demokratie?“

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Editorial zu KiM im Mai 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

„Und er kam an eine Tür und er schaute hinein: "Vater?" "Ja, Sohn?" "Ich werde dich töten! Mutter, ich will dich f…“ Kann man das bei einer Beerdigung spielen? „The end“ von den Doors. Ein ganz großes Lied der Rockgeschichte, großartige Musik, berührend. Aber ich habe es abgelehnt. Auch wenn nicht jeder den Text versteht. Es passt einfach nicht.

Was passt überhaupt? Es gibt neben den Gesangbuchliedern vieles, was gespielt wird. Persönlich mag ich es manchmal nicht, aber das tut nichts zur Sache. Nur in ganz seltenen Fällen, wie dem beschriebenen, sage ich nein. Es gibt im Gesangbuch, aber auch außerhalb, in Rock und Pop und Jazz, in Klassik und Moderne vieles, was sehr gut geeignet ist: Musik und Texte, die Tiefe haben. Und es gibt in und außerhalb des Gesangbuches viel flaches und schwaches.

Im EKD-Magazin „Reformation und Musik“ beschreibt Uwe Steinmetz eine New Yorker Gemeinde, in der innerhalb eines Gottesdienstes Jazzimprovisationen, der Auszug einer Messe von Rachmaninoff, Spirituals und Gesangbuchlieder musiziert und gesungen werden. Der Kantor begründet das so: „Es wäre geradezu arrogant, nicht mit der Musik und Liturgie an den vielfältigen Hörgewohnheiten der Menschen anknüpfen zu wollen, man muss gemeinsam mit den Pastoren ein Zuhause für die Vielfalt der Gottesdienstbesucher bieten.“

In dieser KiM widmet sich Oskar Roithmeier dem Thema.

Viel Freude mit dem neuen Heft

Wünscht

Ihr

Karl-Günter Balzer